Sherpa Heritage Trail

Private Trekking mit tiefen Einblicken in die Kultur der Sherpas

Mythos

Pioniere

Verantwortung

Sherpa Heritage Trail

The Guardians of the Himalayas

©Google Maps®/Trail Angels

Kurzinfo:

Privates Trekking mit tiefen Einblicken in die Kultur der Sherpas
Sherpa Heritage Pioniere: Nanga Sherpa, Pemba Sherpa

Land: Nepal
Region: Khumbu, Sagarmatha Nationalpark

Anspruch: ●●●○○
Zusatz Anspruch: Überschreitung des 5.417 m hohen Renjo La

Unterkünfte am Trek: Homestays/Lodges

Termine: jeden Tag buchbar zwischen 25.03. – 15.05.2023 und 15.09. – 15.11.2023
Preis ab € 1.988,- pro Person

The Guardians of the Himalayas

Die Reise

Khumbu – das Dach der Welt. Heimat der höchsten Berge unseres schönen Planeten und Heimat des wohl berühmtesten Bergvolkes der Welt: der Sherpa. Vor allem der 8.848 m hohe Mount Everest hat diese ehemals extrem entlegene Bergregion zu einem der begehrtesten Sehnsuchtsziele für Wanderer und Bergsteiger gemacht.

Und das sicher zu Recht: Es wird kaum einen Reisenden geben, dem beim ersten Anblick des Mount Everest und all der anderen Sechs-, Sieben- und Achttausender nicht der Mund offen geblieben ist. Dazu kommt ein kulturelles Erbe, das Dich auf der ganzen Reise begleiten und faszinieren wird: der Buddhismus prägt das Leben der Sherpa und ist an fast jeder Ecke sichtbar. Man denke nur an die allerorts aufgehängten buddhistischen Fahnen, die Gompas mit ihren Mönchen und die Chörten in jedem Ort. Zusammen mit der Gastfreundschaft des Sherpavolkes ergibt sich ein fast unwiderstehliches Gesamtpaket für weltoffene Outdoorenthusiasten, nämlich den Sherpa Heritage Trail, den Du als „Private Trekking“ ganz individuell zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Trekkingsaisonen buchen kannst, und das schon ab zwei Personen.

Beim „Sherpa Heritage Trail“ ist nicht nur die Landschaft, sondern vor allem das Leben der Sherpas zentrales Thema. Du bist mit ihnen unterwegs und nimmst an Alltag und Kultur hautnah teil. Diskutierst mit ihnen, wie sie Landwirtschaft betreiben oder was das Yak für einen Stellenwert hat in einer der höchsten bewohnten Regionen der Erde. Bist abseits ausgetretener Pfade unterwegs und zu Gast bei Sherpafamilien – und immer begleitet von Pemba Sherpa, Deinem Guide und Sherpa-Experten aus Chaurikharka. Wenn Du mit dem Gefühl zurückreist, dass die Region so viel mehr zu bieten hat als „nur“ den Mount Everest, dann haben wir unser Ziel erreicht!

Der Sherpa Heritage Trail durch die Khumburegion im Herzen des Himalayas beginnt so wie alle Reisen nach Nepal in Kathmandu. Hier hast Du zu Beginn der Reise Zeit, die beiden das Leben in Nepal bestimmenden Philosophien Hinduismus und Buddhismus kennenzulernen und auch schon die ersten Kontakte mit dem Volk der Sherpa zu knüpfen. Und: Ja, Kathmandu ist für die Meisten, die die Stadt noch nicht kennen, ein Kulturschock. Zumindest wenn man das Wort als Synonym für uns unbekannte Traditionen, Lebensweisen, Kulinarik und dergleichen sieht. Und davon hat die Hauptstadt Kathmandus mehr als genug zu bieten, so dass Du mit Sicherheit sofort Deinen Alltag vergessen wirst.

Der Sherpa Heritage Trail durch die Khumbu-Region in Nepal – Pfade abseits der ausgetretenen Wege zum wohl berühmtesten Bergvolk der Welt: steinerne Häuser beim Abstieg von Lungden nach Thame © Max Mauthner/Trail Angels

Die Yaks spiegeln sind nach wie vor in der Kultur der Sherpa fixer Bestandteil. Hier gerade genüsslich beim Grasen auf der Weide © Max Mauthner/Trail Angels

Dann geht es in aller Früh los: ein spektakulärer Flug in einem kleinen Flugzeug bringt Dich nach Lukla, dem „Eingangstor“ zum Khumbu und berühmt-berüchtigt wegen der ausgesetzten Lage des Flughafens. Schon beginnt Dein Trekking: Du wanderst kurz auf dem viel begangenen Everest-Trek, biegst jedoch bald hinter Lukla nach Chaurikharka ab. Ein ruhiger beschaulicher Ort abseits der Touristenströme, der jedoch für uns Trail Angels eine ganz spezielle Bedeutung hat: jahrelange tiefe Freundschaften haben feste Bande zwischen uns und dem Ort geknüpft – so ist z.B. eine Sherpa aus diesem Dorf fix in die Familie des Trail-Experten Stefan integriert und lebt mit ihr zusammen in Österreich.

Chaurikharka wird Dich übrigens in gewisser Weise auf Deinem ganzen Trek am Sherpa Heritage Trail begleiten, da sowohl Guide als auch Träger und Dein lokaler Ansprechpartner Nawang aus diesem Ort stammen. So geht es weiter Richtung Phakding (hier wirst Du ein abseits gelegenes Kloster besuchen) und Namche Bazar: Du wanderst teilweise auf unbekannten Pfaden, in diesem Abschnitt jedoch oft auch auf dem populären Haupttrek Richtung Mount Everest. Es ist wie ein Zivilisationsschock, aber auch das gehört unzertrennlich zum heutigen Khumbu. Die Landschaft wird immer spektakulärer: wilde Schluchten werden durchschritten, Hängebrücken überquert und mehr vergletscherte Giganten säumen Deinen Weg.

Namche Bazar klebt wie ein Vogelnest an den steilen Hängen und ist sicher das Zentrum des Khumbu: Handelsstätte, Knotenpunkt der Täler, die von den Gletscherriesen hinabführen. In dieser – man möchte fast schon sagen – Stadt bekommst Du zum letzten Mal alles was Dein Herz begehrt. Zwei Nächte bleibst Du hier, da Namche Bazar schon auf 3.440 m Höhe liegt und Du führt den weiteren Aufstieg gut akklimatisiert sein musst. Du wirst das Informationszentrum unseres Impact Partners Sagarmatha Next besuchen und viel über die Schwierigkeiten des Lebens im Khumbu und deren mögliche Lösungen erfahren.

Oberhalb von Namche siehst Du zum ersten Mal den 8.848 m hohen Mount Everest. Du verlässt hier jedoch wieder den viel begangenen Everest Basecamp Trek und wanderst über Khumjung nach Phortse. Hier biegst Du endgültig ab und wanderst nicht mehr Richtung Mount Everest, sondern durch ein wildes, weitgehend unberührtes Tal über die Hirtensiedlung Nha nach Gokyo am Fuße des 8.201 m hohen Cho Oyu.

Ein Team, welches ständig auf Augenhöhe ist und aufeinander Rücksicht nimmt, das zeichnet die Trail Angels Reisen aus © Max Mauthner/Trail Angels

Gemeinsam Großes schaffen: Pure Freude am 5.357 m hohen Gokyo Ri inmitten einer der eindrucksvollsten Landschaften der Welt mit all ihren Sechs- Sieben- und Achttausendern. Im Hintergrund die beiden Sechstausender Cholatse und Taboche; gerade nicht im Bild: der 8.848 m hohe Mount Everest © Max Mauthner/Trail Angels

Gokyo nimmt eine Sonderstellung ein: die 4.750 m hohe und am dritten Gokyo-See gelegene Siedlung ist die einzige Siedlung, die nicht schon seit Jahrhunderten bewohnt wird. Dafür ist die Lage am Ngozumpa-Gletscher – dem größten Eisstrom des Nepals – zu karg und exponiert. Eine fantastische Lage inmitten des höchsten Gebirges der Welt. Von hier kannst Du den 5.357 m hohen Trekkinggipfel Gokyo Ri über einen anstrengenden aber leichten Aufstieg erreichen. Eine wahre Aussichtsplattform oberhalb des Ngozumpa-Gletschers mit Blick auf vier Achttausender und unzählige Sechs- und Siebentausender bis hinein nach Tibet.

Nach 2 Nächten verlässt Du das Tal und steigst über den 5.417 m hohen Renjo La ins benachbarte Tal ab. Mit der Überschreitung dieses Passes hast Du den höchsten Punkt und ein absolutes Highlight Deiner Reise erreicht. Durch ein einsames Tal geht es hinab in die selten besuchte Hirtensiedlung Lungden. Nun lässt Du langsam das Trekking ausklingen: in drei Tagen wanderst Du über Thame (mit Besuch des berühmten Klosters) hinab und schließt in Namche Bazar wieder den Kreis Deiner Trekkingrunde. Den folgenden Weg nach Lukla kennst Du bereits. Bevor Du von dort wieder mit dem Flugzeug nach Kathmandu fliegst stattest Du jedoch Chaurikharka einen Abschiedsbesuch ab. Vielleicht geht es Dir wie uns nach all den erlebnisreichen Tagen mit Deinen Freunden aus Chaurikharka: ein Besuch bei alten Freunden. Man möchte gar nicht von Abschied reden, denn wir sind uns sicher: auch Du wirst nicht das letzte Mal in Chaurikharka gewesen sein!

Zurück in Kathmandu hast Du noch Zeit, diese atemberaubende Stadt zu genießen, bevor es zurück in die Heimat geht.

Der Reiseablauf*

1.Tag | Ankunft in Kathmandu, Übernachtung: Kathmandu
2.Tag | Buddhism Sightseeing Tour Kathmandu, Übernachtung: Kathmandu
3.Tag | Flug nach Lukla, Trekking, Einblicke Dorfleben Chaurikharka / Chheplung Kloster, Übernachtung: Phakding
4.Tag | Trekking, Übernachtung: Namche Bazar
5.Tag | Akklimatisationstag, Trekking zum Besucherzentrum „Sagarmatha Next“ inkl. Erfahrungsaustausch, Einblicke Namche Bazar, Übernachtung: Namche Bazar
6.Tag | Vormittag Trekking, Nachmittag „ein Tag mit einer Sherpa Familie“, Übernachtung: Khumjung
7.Tag | Trekking, Nachmittag Besichtigung „Alpine Climbing Center“ & Meeting Nuru Sherpa (Everest-Besteiger), Übernachtung: Phortse
8.Tag | Trekking, remote side of Gokyo valley via Thare, Übernachtung: Nha
9.Tag | Trekking und Sonnenuntergangstour Gokyo Gipfel, Übernachtung: Gokyo
10.Tag | 2-Seen-Trekking zum Ngozumpa Tsho, Übernachtung: Gokyo
11.Tag | Trekking Renjo La; Übernachtung: Lungden
12.Tag | Trekking, Besuch des Klosters Thame, Übernachtung: Thame
13.Tag | Trekking nach Monjo, Übernachtung: Monjo
14.Tag | Trekking nach Chaurikharka, „meet the village community“, und weiter nach Lukla Übernachtung: Lukla
15.Tag | Flug nach Kathmandu, Erholungstag, Übernachtung: Kathmandu
16.Tag | Erlebnisprogram Kathmandu, weiterer Erholungstag (optional gg. Aufpreis weitere Sightseeingtour Umgebung Kathmandu), Übernachtung: Kathmandu
17.Tag | Rückflug aus Kathmandu

*kleine Programmänderungen vorbehalten

Inklusiv-Leistungen:

+ 4 Übernachtungen in ausgewählten Mittelklassehotels (***/**** nationale Kategorisierung); Doppelzimmer mit Frühstück
+ 12 Übernachtunen in familiengeführten Lodges; Doppel- oder Mehrbettzimmer mit Vollpension
+ Führung durch erfahrenen Sherpa Guide (TAAN zertifiziert) mit Gebietskenntnis; zugleich Experte für die Sherpakultur
+ Ab dem 5. Gast ein Assistenz Guide
+ Träger für Gepäcktransport (max. 15 kg p.P.)
+ Führung durch Besucherzentrum von Sagarmatha Next sowie einige organisierte Begegnungen mit interessanten Sherpas
+ Geführte Kulturführung durch Kathmandu (UNESCO Weltkulturerbe)
+ Alle erforderlichen Transfers (Flughafen Shuttles, Kulturtour Kathmandu)
+ Inlandsflüge Kathmandu – Lukla und zurück
+ Trekkingpermit und Schutzgebietseintritt
+ Beitrag für Sagarmatha Next zur Lösung der Müllproblematik
+ Beitrag für Klimaneutralität (inkl. Zertifikat)
+ Detaillierte Tourunterlagen (inkl. Trekkingkarte)
+ Vor der Reise: Info-Service durch Himalaya Experten
+ Am Trek: Trekking Hotline 24 Stunden * 7 Tage

Die Reise in Bildern

Ankommen und staunen: Schon bei Deiner Ankunft in Kathmandu tauchst Du tief in die Kultur des Buddhismus ein © Max Mauthner/Trail Angels

Junge Mönche beim Gebetsstudium im Kloster Thupten Choling. Mit mehr als 500 Mönchen gehört Thupten Choling zu den größten Bergklöstern des Himalayas © Rene Jungnickel

Da ist er, der höchste Klapf der Welt: Du wirst während Deines Trekkings am Sherpa Heritage Trail immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den 8.848 m hohen Mount Everest (übrigens auch auf drei weitere Achttausender) haben – das erste Mal vergisst man jedoch nie © Max Mauthner/Trail Angels

Anpassung an eine extreme Landschaft: wie Vogelnester kleben die Sherpadörfer auf den flachsten Stellen der im Generellen sehr steilen Hänge. Hier das Dorf Phortse – im Hintergrund die 6.814 m hohe Ama Dablam © Max Mauthner/Trail Angels

Nicht nur Zuschauer sondern ganz nah dran: Auf dem Sherpa Heritage Trail dient die Sherpakultur nicht nur als Kulisse, sondern Du lebst mittendrin © Max Mauthner/Trail Angels

Am Ende der Welt: Die 4.700 m hoch gelegene Siedlung Gokyo am Fuße der imposanten Südwand des 8.201 m hohen Cho Oyu – die Landschaft des Khumbu starhlt eine Erhabenheit aus, die ihresgleichen sucht © Max Mauthner/Trail Angels

Gemeinsam geschafft! Bei der Überschreitung des 5.417 m hohen Passes Renjo La erreichst Du nicht nur den höchsten Punkt Deines Trekkings, sondern erlebst auch einen der landschaftlichen Höhepunkte. Die Aussicht ist einzigartig! © Max Mauthner/Trail Angels

Trotz aller landschaftlichen Schönheit sind es die Begegnungen mit den Sherpas, die diese Reise so besonders machen und Dir lange im Gedächtnis bleiben werden: Ein Yakhirte in Lungden beim Abstieg vom Renjo La © Max Mauthner/Trail Angels

The Guardians of the Himalayas

Der Mythos

Die Sherpas sind sicher das berühmteste Bergvolk der Welt. Bilder von Sherpas, die Kunden auf einen der lebensfeindlichsten Punkte der Welt, den Gipfel des Mount Everest, führen, gingen um die Welt. Und den Spruch „ich bin nicht Dein Sherpa“ hat wohl jeder schon einmal gehört. Ein Zeichen, wie bekannt die Sherpas sind – aber auch ein Zeichen, wie wenig wir über das Volk wissen. Das Wort „Sherpa“ bedeutet weder „nepalesischer Bergsteiger“ noch „Träger“; sondern ist – wie schon erwähnt – eines der vielen nepalesischen Völker. Das Volk, das in der Khumburegion in einer der höchsten besiedelten Regionen der Erde rund um Mount Everest, Lhotse und Cho Oyu lebt.

Die zwischenmenschlichen Begegnungen sind neben den landschaftlichen Reizen das, was den Sherpa Heritage Trail ausmacht © Anuj Adhikari

Mal wieder die Schulbank drücken: Die Tochter unseres Gastgebers in Khumjung erklärt uns bei unserem Schulbesuch den Schulalltag im Khumbu © Max Mauthner/Trail Angels

Die Region war bis zum Start des touristischen Interesses extrem abgelegen. Die Sherpas hatten sich – so wie jedes Bergvolk – perfekt an die Entlegenheit sowie die rauen und kargen örtlichen Gegebenheiten angepasst. Sie waren Bauern und lebten vom Handel über die Pässe des Himalayas. Das Leben war stark vom Buddhismus geprägt, wovon die vielen Gompas und Chörten zeugen.

Dieses Leben ist auch heute noch sichtbar. Aber natürlich hat der Tourismus und die bessere Erreichbarkeit vor allem durch den abenteuerlichen Flughafen in Lukla das Leben der Sherpas verändert. In Orten entlang der berühmten Trekkingrouten stärker und in abseits gelegener Dörfern weitaus weniger stark. Entlang der bekannten Trekkingrouten arbeiten viele Sherpas als Guide oder in Lodges, andere gehen ihrem bäuerlichen Leben nach. Viele Sherpas verbringen auch eine Zeit ihres Lebens im Ausland – so sind außerhalb vom Khumbu die zweitmeisten Sherpas in New York anzutreffen.

Mit Familienanschluss: Während des Trekkings übernachtest Du immer in möglichst familiären und kleinen Homestays bzw. Lodges © Max Mauthner/Trail Angels

Gegenseitiges Verständnis: Ein Gast probiert die Ladung unserer Träger für ein paar Meter zu tragen – die Träger lachen sich kaputt dabei und wir lachen mit ihnen © Max Mauthner/Trail Angels

So haben die Sherpas gelernt, den Spagat zwischen Tradition und Veränderung zu meistern. Auf dem Sherpa Heritage Trail kannst Du unter Begleitung Deines Sherpa Experten Pemba Sherpa einen tiefen Einblick in das Leben der Sherpas zwischen Tradition und Moderne – abseits und auch mitten auf den berühmten Trekkingpfaden – gewinnen. Beispielsweise drückst Du für einige Momente die Schulbank in Khumjung unter Anleitung einer Schülerin, sprichst mit Yak-Hirten, bekommst die kargen Möglichkeiten der Landwirtschaft auf 4.000 m Seehöhe mit. Du hast Gelegenheit, Sherpas zu interviewen, die mehrmals auf dem Gipfel des Mount Everest standen und sprichst mit den Initiatoren von „Sagarmatha Next“, die sich der Lösung der Müllproblematik gewidmet haben. Vielleicht kannst Du mal in der Küche eines Homestays mithelfen und voller Bewunderung sein, mit welch bescheidenen Mitteln traumhafte Gerichte gezaubert werden. Du besuchst Klöster und bekommst mit viel Glück eine Audienz beim Rinpoche von Thame. In Chaurikharka am Ende Deines Trekking wirst Du jedenfalls das Gefühl haben, Dich von einer Familie zu verabschieden.

Kurzum, wir wetten darauf: Du wirst so beeindruckt sein, dass Du einen Teil vom Khumbu in Deinem Herzen mit nach Hause nimmst. Auf Wiedersehen – wir sehen uns wieder!

Unsere Experten am Sherpa Heritage Trail

Die Pioniere

Lerne unsere Pioniere am Sherpa Heritage Trail kennen, die Dich auf Deinem Trekking durch den Khumbu begleiten und Dir viele Insights in die Region und Kultur bieten werden:

Dorfgemeinschaft Chaurikharka

All die motivierten Frauen von Chaurikharka, die zu einem besseren Leben im Dorf beitragen und dafür sorgen, dass alte Traditionen Raum im Alltag haben © Max Mauthner/Trail Angels

Dorfgemeinschaft Chaurikharka

Der Sherpa Heritage Trail lebt neben der herausragenden Landschaft von den Begegnungen mit den Sherpas. Viele Begegnungen sind nicht planbar und sollen es auch gar nicht sein – wir lassen auf der Reise jedoch Raum dafür. Einige besonders interessante Sherpas haben wir allerdings im Talon – exemplarisch für diese steht die Dorfgemeinschaft Chaurikharka. Sie lässt in unserer schnelllebigen Zeit die Tradition hochleben und stärkt den Zusammenhalt im Dorf. Und da wir – wie schon öfter beschrieben – einen besonderen Bezug zu Chaurikharka haben, ist es uns eine Ehre, sie hier noch einmal hervorzuheben.

Der Trail Scout

Dem staatl. gepr. Berg- und Skiführer Stefan Lieb-Lind liegt das Entdecken im Blut: So hat er sich nicht nur mit mehr als 100 Erstbegehungen in Fels und Eis am Westbalkan, in den Alpen, im Iran und in Bolivien in Kletterkreisen einen Namen gemacht, sondern ist auch im Zuge seiner Arbeit als Trail Entwickler bei den Trail Angels für die Routenführung einiger der populären Weitwanderwege in Österreich federführend.

Auch wenn Du nicht mit Stefan Lieb-Lind in Nepal unterwegs sein wirst – der Sherpa Heritage Trail wird ja als „Private Trekking“ nur mit Local Guides angeboten, so wirst Du im Vorfeld Deiner Reise dennoch mit ihm, der den Sherpa Heritage Trail federführend mitentwickelt hat und kennt wie seine Westentasche, zu tun haben. Er berät Dich in allen Fragen, die Du zur Reise hast, so dass Du bestens vorbereitet nach Nepal reisen kannst.

Stefan Lieb-Lind

Umweltsystemwissenschaftler (Geografie), staatl. gepr. Berg- und Skiführer, Trail Entwickler bei Trail Angels und Co-Autor von 4 Bergbüchern ©Max Mauthner/Trail Angels

Pemba Sherpa

Local Trekking Guide aus Chaurikharka, der sowohl die westliche Kultur als auch jene der Sherpas wie seine Westentacsche kennt ©Max Mauthner/Trail Angels

Der lokale Insider

Pemba Sherpa ist ein Unikat: ihn nicht gut gelaunt zu sehen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei erfüllt der Guide aus Chaurikharka auf Deiner Trekkingreise zwei Funktionen: er ist einerseits natürlich Guide, und zwar ein verdammt guter. Mit der Erfahrung vieler geführter Trekkingtouren weiß er genau was Du brauchst. Er hilft Dir in allen Belangen und trifft als Guide immer die richtigen Entscheidungen.

Andererseits ist er ein absoluter Experte der Sherpa-Kultur. Dabei hilft ihm sowohl als Guide als auch als Sherpa-Experte, dass er auch die westliche Kultur sehr gut kennt. So weiß er schon intuitiv, was für Dich interessant sein kann, und führt Dich sowohl fachlich als auch örtlich genau dorthin.

Reisen mit nachhaltiger Wirkung

Unsere Verantwortung

Mit Fair Trails® haben die Trail Angels neue Wege für nachhaltiges Trekking beschritten. Dabei haben wir viel gelernt: was möglich und sinnvoll ist und welche Ziele nicht erreichbar sind oder schlichtweg keinen Sinn machen, da sie durch die Brille einer „westlichen Sichtweise“ definiert wurden. Basierend auf diesen Erfahrungen haben wir das „Change“ Programm entwickelt.

Hier erfährst Du, mit welchen Maßnahmen wir mit Dir gemeinsam einen Beitrag für den Wandel in eine klimaneutrale, ökologische und sozial einschließende Zukunft des Reisens leisten wollen: Das „Change“ Programm der Trail Angels.

  1. Impact Project am Sherpa Heritage Trail: Unterstützung von “Sagarmatha Next” zur Lösung der Müllproblematik im Khumbu

Dass der Khumbu landschaftlich herausragend schön ist, brauchen wir nicht mehr erwähnen. Ein Grund dafür ist, dass er eine riesige Fußgängerzone ist. Ab dem Flughafen Lukla werden die meisten Waren von Trägern oder Tragtieren transportiert. Die meisten Waren sind mittlerweile dabei für Touristen bestimmt, die oft auch im Khumbu mit Genussgütern wie Coca Cola oder Bier versorgt werden wollen. In Kombination mit dem Umstand, dass der Khumbu touristisch beliebt ist, ergeben sich dadurch beträchtliche Müllberge. Müllberge, die nur mit großem Aufwand (sprich: Tragen nach Lukla und Abtransport mit dem Flugzeug) entsorgt werden können.

„Sagarmatha Next“ ist eine NGO, die sich dem komplexen Thema des Mülls im Khumbu widmet. Sie arbeitet in folgenden Bereichen:

  • Sensibilisierung für das Thema sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen
  • Konkrete und clevere Maßnahmen zum Abtransport des Mülls („Carry Me Back“)
  • Initiativen zur Müllvermeidung und sogar zum Recycling vor Ort

Mitgegründet wurde Sagarmatha Next von Tommy Gustafsson, der zusammen mit weiteren internationalen wie nationalen Experten und Enthusiasten an der erfolgreichen Umsetzung der Ideen arbeitet. Du wirst Gelegenheit haben, das sehr interessante Informationszentrum oberhalb von Namche Bazar zu besuchen und mit Glück eine Führung vom charismatischen Schweden Tommy bekommen.

Wir finden: „Sagarmatha Next“ basiert auf einem sehr sinnvollen Konzept, das eine vordringliche Problematik im Khumbu sehr clever und effizient angeht. Deshalb unterstützen wir diese Initiative sehr gerne und geben 4 % Deines Reisepreises direkt an „Sagarmatha Next“ weiter. Mit diesem Betrag werden Träger bezahlt, die Müll hinaus nach Lukla tragen – zugunsten der schwer arbeitenden Träger und einer sauberen Landschaft.

Im Besucherzentrum von „Sagarmatha Next“ wird einem inspirierenden Vortrag vom Co-Founder Tommy Gustafsson gelauscht. Der Vogel im Bild ist ein Kunstwerk aus Müll, das zur Sensibilisierung der Müllproblematik beitragen soll © Max Mauthner/Trail Angels

Der Beruf des Trägers ist ein altehrwürdiger Beruf im Khumbu – aber auch ein extrem harter. Bei Sagarmatha Next werden Träger indirekt unterstützt – die Lasten, die sie für diese Initiative tragen, sind jedoch bei Weitem rückenschonender als die am Foto abgebildete Last © Max Mauthner/Trail Angels

2. Soziale Verantwortung

Wir arbeiten ausschließlich mit sorgfältig ausgewählten und von uns überprüften Trekking Agenturen vor Ort zusammen und legen höchsten Wert auf soziale Nachhaltigkeit und Inklusion wie zum Beispiel:

+   Faire Bezahlung & optimaler Versicherungsschutz der Trekking Crew

+   Am Treck: Übernachtung in kleinen familiengeführten Lodges oder Homestays

+   Förderung von sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen und der lokalen Wertschöpfungsketten

Unsere Träger haben gut lachen! Sie werden von uns fair bezahlt, genießen einen optimalen Versicherungsschutz für den Fall der Fälle. Dabei wird streng darauf geachtet, dass sie nicht einen Kilogramm mehr als vereinbart tragen müssen. Das ist nur recht und billig! ©Max Mauthner/Trail Angels

Je familiärer desto besser: unter sozialer Verantwortung verstehen wir auch die Unterstützung von kleinen und familiären Strukturen – wann immer es möglich ist. So bist Du auch viel näher am wirklichen Alltag der Sherpas dran © Max Mauthner/Trail Angels

3. Klimaneutrales Trekking

Um unserer Verantwortung als Reiseveranstalter für wirklich nachhaltige Reisen gerecht werden zu können, sind unsere Trekkingreisen ausnahmslos klimaneutral gestaltet. Wie das funktioniert?

+   Zuerst wird in Zusammenarbeit mit unserem Partner „Global Himalayan Expedition“ Dein persönlicher „Carbon Footprint“ (Fußabdruck) während der Trekkingreise berechnet.

+   Daraus ergibt sich dann ein bestimmter Betrag für die Kompensation der während der Reise emittierten Treibhausgase. Dieser Betrag ist bereits in Deinem Reisepreis enthalten.

+   Jeder Trekkingreise ist ein konkretes Klimaschutzprojekt in der jeweiligen Destination zugeordnet, welches von „Global Himalayan Expedition“ ausgewählt und betreut wird. Mit der Umsetzung dieses Klimaschutzprojektes wird Deine Trekkingreise kompensiert und somit klimaneutral.

+   Bei ausgewählten Trekkingreisen (wie der „Klimaexpedition im Ladakh Himalaya“) wirst Du aktiv in dieses Projekt involviert, indem Du zum Beispiel bei der Elektrifizierung eines Projektdorfes mithilfst.

+   Kann der Trekkingreise kein Projekt zugeordnet werden, wird Deine Reise über die internationale Kompensationsplattform Atmosfair® nach dem „Gold Standard“ kompensiert.

4. Unser Impact Partner am Sherpa Heritage Trail

Reiseberichte vom Sherpa Heritage Trail:

Explorer Tour Sherpa Heritage Trail: Ein Rückblick

Ein sehr persönlicher Reisebericht von unseren Trail Insider Stefan Lieb-Lind.

Die Zukunft im Outdoor Tourismus

CEO Günter Mussnig im Interview mit dem Magazin Sportaktiv über Trendentwicklungen und Möglichkeiten im Outdoor-Tourismus

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